03.04.26: Karfreitag

Hier geht es zu den Texten der Liturgie:

Einführung vor der Feier

Liebe im Glauben versammelte Gemeinde,
Viele unter uns haben gestern gehört und bedacht, dass wir durch Jesus Gemeinschaft mit Gott haben, wenn wir seinen Liebesdienst annehmen und uns von ihm die Füße waschen lassen.

Dass Jesus den Jüngern die Füße wusch, ist ein Zeichen. Darin deutet er im Voraus an, dass seine Liebe keine Grenze hat: Jesus unterwirft sich dem Urteil der Menschen und leidet den Foltertod.
Er läuft nicht weg. Er bleibt. Er wehrt sich nicht.
Nicht aus Schwäche, sondern aus Liebe – zu denen, die ihm Schmerzen zufügen und töten.

Wir begegnen heute Gottes grenzenloser und unüberwindlicher Liebe. Seiner Größe, die sich in Jesu Ohnmacht zeigt und die uns erschaudern lässt.

Deshalb beginnt die Feier heute damit, dass wir uns niederknien und uns auf den Boden legen. ‑ Gott hebt uns empor.

Ansprache

Liebe Schwestern und Brüder,
ich muss zugeben: ich habe erst einmal oder zweimal ein Konzentrations­lager der Nazis besichtigt und ich schau mir fast nie Filme an, die das Gräuel zeigen, das jüdischen und behinderten und psychisch kranken Menschen angetan wurde: Warum: Es ist eigentlich unerträglich! –

So ähnlich geht es mir mit der Leidensgeschichte Jesu: Wie geht es ihnen damit, anzuhören, dass Jesus auf diese grausame Art gefoltert und ermor­det wurde? Ich finde es zutiefst verstören. Dieser arme Mensch! Dieses fürchterliche Leid. Schon bei der bloßen Vorstellung schüttelt es mich.

Warum tun wir uns das an?
Warum erinnern wir uns an diese Grausamkeit?

Es ist nicht nur die Geschichte von der Grausamkeit, es ist zugleich die Geschichte größter Menschlichkeit.

Denn Jesus hat diese unmenschliche Gewalt entmachtet.
Nicht, indem er ihr noch größere Gewalt entgegengesetzt hat,
sondern weil er nicht aufgehört hat zu lieben:
die, die ihn anklagten und verurteilten;
die, die ihn allein gelassen haben und sogar verraten;
die ihn gequält haben.

So wie er seinen Jüngern die Füße wusch,
so hat er diese Gewalt ertragen – aus Liebe.

Worin besteht diese Liebe?
Das hat Jesus bei der Fußwaschung den Jüngern erklärt:

Wenn ich dir nicht die Füße wasche, hast du keinen Anteil an mir.

Jesus weiß: Nur wenn ich auch die Menschen liebe, die mich verurteilen, verleugnen und im Stich lassen und mich foltern, können Sie glauben, dass die Liebe größer ist. Nur so können sie an Gott glauben. Nur so finden sie zur Gemeinschaft mit Gott. ‑ Es geht nicht anders.

Darum hören wir uns diese Geschichte immer wieder an.

Die Geschichte zeigt uns, wozu wir Menschen fähig sind:

Man muss Gewalt nicht mit Gewalt beantworten.
Man muss Feindschaft nicht mit Feindschaft beantworten.
Man kann bei der Liebe bleiben.

Es geht nur so:
Wenn wir auch diesen Liebesdienst Jesu annehmen, der Leid und Tod ertrug, und an der Liebe festhielt, haben wir Gemeinschaft mit Gott
und er verwandelt uns, so dass wir ihm ähnlich werden: immer mehr.

In einem Gebet beten wir darum:

Herr, mach mich zum Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde,
sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde,
sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde,
sondern dass ich liebe.

Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

02.04.2026: Gründonnerstag

Hier geht es zu den Texten der Liturgie:

Einführung:
Ich grüße Sie sehr herzlich zur Feier des Letzten Abendmahls. Wir freuen uns, dass Sie heute gekommen sind.

Liebe Schwestern und Brüder! Wir feiern das Gedenken verschiedenster Anlässe: Wir gedenken der im Krieg gefallenen; der von den Nazis ermordeten psychisch Kranken, dem Erlangen der Einheit Deutschlands.
Die Gedächtnisfeier unserer Erlösung ist geht noch weiter: In dem wir das Gedächtnis feiern, empfangen wir die Versöhnung mit Gott. Wir werden in den Bund Gottes mit uns Menschen hineingenommen.

Beginnen wir die Dreitagefeier unserer Erlösung, lassen wir unseren Glauben stärken und erneuern wir unsere Entscheidung als Jesu Jünger zu leben.

Ansprache:

Zu meinen Kindheits- und Jugenderinnerungen gehören unsere Besuche von Landshut aus bei der Mutter meiner Mutter in Weiden.

Die Kurz Oma, wie wir sie nannten, hat sich einfach gefreut, wenn ihre Tochter mit ihrer Familie kam und hatte natürlich Kuchen gebacken, Brotzeit eingekauft, das Feiertagsgeschirr aufgedeckt.

Natürlich gab es auch kleine Mitgebsel, wenn wir uns verabschiedeten.

Über all diesen liebevollen Gesten stand ein Satz: „Des braucht’s doch net!“ oder „Des hätt’s doch net braucht!“ Das konnte sich bis fast zur Verweigerung der Annahme steigern.

„Des braucht’s (geht) doch net!“ Hat Petrus nicht gesagt, als Jesus ihm die Füße waschen wollte. Er wollte es nicht zulassen!

Petrus ist der Felsenmann. Petrus ist der Sprecher der Jünger.
Er sagt, was alle denken. – Auch an dieser Stelle?

Vordergründig geht es darum, dass er nicht zulassen will, dass Jesus, den er als Messias erkennt, ihm die Füße wäscht. Da wäre ja: als ob der König die Wäsche seiner Diener wäscht. Das stellt doch die Welt auf den Kopf.

Es fällt uns schon schwer, einen Liebesdienst anzunehmen.
Es fällt uns schon schwer, unsere Bedürftigkeit zuzugeben.
Das schwingt auch bei Petrus mit. Lieber liegt er mit ungewaschenen Füßen bei Tisch – als dass Jesus sie ihm wäscht.
Lieber haben sie alle ungewaschene Füße, als dass einer es tut und es sich die anderen tun lassen.

Diese ungewaschenen Füße sind ein Gleichnis für einen Aspekt unserer Gottesbeziehung: Es fällt vielen Menschen unsagbar schwer, zuzugeben und sich einzugestehen, dass sie vor Gott schmutzig sind: dass wir uns selbst nicht aus unserer misslichen Lage befreien können:

Das erste ist: wir leben und können nichts dafür. Und wir sterben und können nichts dagegen tun. Wir können uns das Leben nicht selbst geben.

Und zum zweiten:

Neid, Stolz, Hochmut, Gier, Unbehrrschtheit, Angst, Gleichgültigkeit, Abneigung, Feindschaft und Hass und unauslöschliche Selbstsucht – sie machen uns zu schaffen. Deshalb werten wir andere ab, deshalb vergleichen wir uns und wollen besser dastehen und sein.

Diese un‑menschlichen Eigenheiten unterscheiden uns von Gott und vom Himmel Gottes – so dass wir uns unweigerlich von Gott getrennt fühlen und fühlen müssen. Und wir denken fast zwangsläufig, dass wir auch gar nicht anders sein können.

Liebe Schwestern und Brüder,
Wir können uns nicht selbst aus diesem Sumpf ziehen.
Es geht nicht anders: wir müssen uns von diesen unmenschlichen Eigenheiten befreien lassen, reinwaschen lassen.

Wir hören Jesus sagen: Deine Sünden sind dir vergeben.
Ich verurteile dich nicht. Sündige nicht mehr! Ich bin gekommen, damit du das Leben in Fülle hast. Und eben auch: Wenn du dir nicht von mir die Füße waschen lässt, hast du keine Gemeinschaft mit mir.

Von Jesus lernen wir, dass uns nichts von Gott trennen kann.

Sein ganzes Leben – bis zum Sterben – hat den Sinn, uns zu lehren,
dass wir immer Gottes Kinder bleiben und dass Gottes Geist und Kraft das Böse in uns im Zaum hält und uns zu guten Menschen macht.

Die Verbindung zu Gott kommt nicht von uns.
Die Verleugnung unserer unmenschlichen Eigenheiten lässt diese nicht verschwinden.

Es geht nur so: Gott spricht sein Ja zu uns: durch und in Jesus.
Es geht nicht anders, als dass wir Jesu Liebesdienst annehmen
– so haben wir Gemeinschaft mit Gott.
Christen sind also Menschen, die sich von Jesus die Füße waschen lassen.
die sich von ihm in die Gemeinschaft mit Gott aufnehmen lassen.

Übrigens: Ich habe gelernt und muss es immer wieder üben, die liebvollen Gesten einfach anzunehmen: Statt: „Des braucht’s doch net“ – einfach danke sagen und sich beschenken lassen.

Das ist ein Gleichnis für unsere Gottesbeziehung. Amen.

Allgemeines Gebet:

Lektor/in: Gott, Vater Jesu und unser Vater, durch Jesus hast du den neuen Bund mit uns geschlossen:  den Bund der Versöhnung und des ewigen Lebens. Wir beten zu dir:

  • Wir beten für alle, die in diesen Tagen Ostern feiern: dass sie Ostern in Frieden feiern können.

Pfr: Christus, höre uns.           A: Christus, erhöre uns.

  • Wir beten für alle die freiwillig ihre Zeit und ihre Kraft für andere einsetzen: in Vereinen und Gruppen und in Hilfsorganisationen.
    Gib ihnen immer wieder neue Kraft.

Pfr: Christus, höre uns.           A: Christus, erhöre uns.

  • Wir beten für alle, die über den Einsatz von Soldaten und Waffen entscheiden, über Krieg und Frieden: dass sie den Frieden suchen und Kriege beenden.

Pfr: Christus, höre uns.           A: Christus, erhöre uns.

  • Wir beten für alle, die Angst haben vor dem, was auf sie zukommt:
    um Menschen, die ihnen beistehen und sie stärken.

Pfr: Christus, höre uns.           A: Christus, erhöre uns.

  • Wir beten für alle Menschen, die alleine essen müssen und niemanden haben, der mit ihnen am Tisch sitzt.

Pfr: Christus, höre uns.           A: Christus, erhöre uns.

Lektor/in: Herr, Jesus Christus, in dir ist Gottes Liebe Mensch geworden. Du gibst uns die Kraft, füreinander einzustehen und in jedem Menschen das Abbild Gottes zu sehen. Dafür danken wir dir heute und alle Tage bis in Ewigkeit.

29.06.26: Palmsonntag

Hier geht es zu den Texten der Liturgie:

Einführung: Liebe Schwestern und Brüder! Liebe Kinder!
Wir ziehen heute von hier aus in zur Kirche und feiern dort unsere heilige Messe. Wir möchten miterleben, wie es damals war, als Jesus nach Jerusalem gekommen ist. Deshalb habt Ihr auch die schönen Palmbuschen mitgebracht. Sie sind festlich mit bunten Bändern geschmückt.

Damit winken wir Jesus zu. Wir freuen uns, dass Jesus bei uns ist. Er hat eine wunderbare Botschaft: Gott ist immer bei uns.

Wenn wir traurig sind, versteht er uns.
Wenn wir uns freuen. Freut er sich mit uns.
Wenn uns etwas weh tut. Bleibt er bei uns.

Davon singen jetzt die Kinder

Überleitung zum Evangelium:
Jesus war ein ganz wunderbarer Mensch. Wenn er in einen Ort kam, liefen die Menschen zusammen und begrüßten ihn und wollte ihn hören.
Auch in Jerusalem war Jesus schon bekannt. Als die Leute hörten, dass er zum Paschafest kommt, waren sie begeistert und liefen ihm entgegen. Davon hören wir jetzt.

Aus dem hl. Evangelium nach Matthäus (21,1-11)

Als sich Jesus mit seinen Begleitern Jerusalem näherte
          und nach Betfage am Ölberg kam,
          schickte er zwei Jünger voraus und sagte zu ihnen:

Geht in das Dorf, das vor euch liegt;
dort werdet ihr eine Eselin angebunden finden
und ein Fohlen bei ihr.
Bindet sie los, und bringt sie zu mir!
Und wenn euch jemand zur Rede stellt, dann sagt:
Der Herr braucht sie, er lässt sie aber bald zurückbringen.

Das ist geschehen, damit sich erfüllte,
          was durch den Propheten gesagt worden ist:

Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir.
Er ist friedfertig, und er reitet auf einer Eselin
          und auf einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers.

Die Jünger gingen und taten,
          was Jesus ihnen aufgetragen hatte.

Sie brachten die Eselin und das Fohlen,
          legten ihre Kleider auf sie,
          und er setzte sich darauf.

Viele Menschen breiteten ihre Kleider auf der Straße aus,
andere schnitten Zweige von den Bäumen
          und streuten sie auf den Weg.

Die Leute aber, die vor ihm hergingen
          und die ihm folgten, riefen:

Hosanna dem Sohn Davids!
Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn.
Hosanna in der Höhe!

Als er in Jerusalem einzog,
          geriet die ganze Stadt in Aufregung,
          und man fragte: Wer ist das?

Die Leute sagten:
Das ist der Prophet Jesus von Nazaret in Galiläa.

Einführung
Ich freue mich, dass wir wieder die Karwoche feiern dürfen.
Heute als Auftakt den Palmsonntag und dann das Triduum:

Wir feiern und erleben, wie Jesus uns hineinnimmt in sein Leben, in seine Hingabe, in seine Opferbereitschaft. Das stärkt unsere Gewissheit, dass Gott Jesus in seine Herrlichkeit und in sein Licht aufnimmt und dass er auch uns aufnehmen wird.

Mit Jesus und durch Jesus und in Jesus hat sich Gott für immer mit uns verbunden und wir sind ein Teil von ihm.

Umgeben von den vielen unmenschlichen Lieblosigkeiten feiern wir das Leben und die L iebe Gottes, die stärker ist als alles andere. Grüßen wir Christus unseren Bruder, unseren Erlöser, der uns Leben bringt.

Ansprache nach der Leidensgeschichte:
Ich möchte heute das Augenmerk auf die Szene richten, wo die Soldaten Jesus einen purpurroten Mantel umhängen, ihm eine Dornenkrone aufsetzen und einen Stock in die Hand geben.
Sie beugten ihr Knie vor ihm und äfften die nach, die Jesus wie einen König in Jerusalem begrüßt hatten: Sei gegrüßt, König der Juden.

Dann aber schlugen sie ihn mit dem Stock und spuckten ihn an!

So verhöhnten sie ihn und trieben ihren Spott mit ihm.

Müssen sie lange nachdenken, bis sie sich erinnern, wie sie einmal Zeuge waren, dass jemand verspottet und verhöhnt wurde? Oder fällt ihnen gleich ein solcher Vorfall ein?

Wir können uns natürlich über die aufregen, die krude Schimpförter gebrauchen.

Noch feiner aber ist es, wenn wir uns an die Seite der verspotteten stellen.
Denn sie brauchen jemand, der sie stützt und schützt.

Jesus jedenfalls hat den Spott und Hohn über sich ergehen lassen.
Er hat den Hass nicht erwidert.

Jesus steht auf der Seite der Menschen, die verhöhnt werden!

Allgemeines Gebet

Lektor/in: Gott, Jesus, dein Sohn wurde verhöhnt. Aus Liebe zu seinen Peinigern, ertrug er ihren Spott ohne Widerwort. Wir beten zu dir:
Gott, Vater Jesu ‑               L/A: Schenke deinen Frieden.

L  Wir beten für die Menschen, die wegen ihrer Hautfarbe Abwertung und Missachtung und Verdächtigungen erfahren.

L  Wir beten für die Menschen, die wegen ihres Glaubens oder wegen ihrer politischen Überzeugung Gewalt und Abwertung erfahren.

L  Wir beten für unser Heimatland: dass die Menschen die Lust an Hass und Gewalt wieder aufgeben und Respekt und Achtsamkeit das Zusammenleben prägen.

L  Für die Mädchen und Jungen, die sich auf ihre Erstkom­munion oder Firmung vorbereiten, dass sie im Herzen berührt werden und eine Freundschaft zu Jesus entwickeln.

L  Für Leo, den Nachfolger des Petrus und für unsere Bischöfe, dass sie das Volk Gottes auf dem Weg in die Zukunft leiten und Mut zu notwendigen Veränderungen haben.

Lektorin: Guter Gott, wir danken dir für unser Leben und für die Schöpfung, deren Teil wir sind; vor allem für deine Liebe, die du uns in Jesus Christus erwiesen hast. Dich preisen wir in Ewigkeit.

A: Amen.

22.03.26: 5. Fastensonntag

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Einführung:

Junge Menschen planen ihr Leben. In unserer Heimat haben Sie dafür eine Fülle von Möglichkeiten. Auch die jungen Menschen im Süden der Erde stehen in den Startlöchern: aber für sie gibt es viel weniger Chancen und Möglichkeiten.

Misereor zeigt uns als Beispiel ein Projekt in Douala, der Hauptstadt von Kamerun. Die dortige Caritas unterstützt junge Menschen dabei, einen Beruf zu lernen und auszuüben. „Hier fängt Zukunft an“.

Sie geben sich nicht der Hoffnungslosigkeit hin, sondern handeln aus dem Vertrauen, dass Sie Zukunft haben.

Dieses Vertrauen hat seinen Ursprung in Jesus Christus.

Jesus Christus, du rufst uns, dass wir unsere Talente zum Wohle aller einsetzen.

Du gibst uns den Mut an das Gute zu glauben.

Du bist unsere Hoffnung, du bist die Auferstehung und das Leben.

Ansprache: Liebe Schwestern und Brüder,
Prof. Gerhard Hotze lehrt in Münster Auslegung des Neuen Testaments. Ich mache mir seinen Standpunkt zu eigen: Die Geschichte vom Lazarus beschreibt keine historische Begebenheit. Johannes verkündet in und mit dieser Geschichte, wer Jesus für uns Christen ist.

In aller Kürze möchte ich zeigen, wie diese Geschichte uns Hoffnung macht und unseren Glauben stärkt:

Wir haben die ganze Geschichte ohne Auslassungen gehört. Stellen sie sich vor, sie würden die Geschichte nicht schon kennen. Es dauert quälend lange, bis schließlich Lazarus aus dem Grab gerufen wird.

Geht es uns nicht auch so: Man könnte den Mut verlieren. Es wird immer noch schlimmer: Immer noch ein neuer Krieg wird angefangen – immer noch mehr Menschen geraten in Armut – immer noch mehr Menschen werden in die Flucht geschlagen und wissen nicht wohin.
Es wird immer noch schlimmer –kann man noch hoffen, dass es wieder besser wird, dass es einmal gut wird?

Dem setzt das Evangelium Jesus gegenüber, der sagt:
„Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. Jeder der lebt und an mich glaubt wird bei Gott niemals sterben.“

Ja, ich glaube, dass Gottes Kraft in uns ist;
dass Gott in seinen Geschöpfen lebt und
dass deshalb nichts für den Untergang bestimmt ist.

Eine Frage nehme ich mit aus dem Evangelium:
Wozu dient die Bemerkung, dass Jesus weinte?

Soll Jesus als Trauernden gezeigt werden.
Oder wird Jesus als der gezeigt, dem die Hoffnungslosigkeit der Menschen zu Herzen geht und zu Tränen rührt?

Das ist doch der Grund, warum Jesus gelebt hat: Um uns aus der Hoffnungslosigkeit zu befreien und den Glauben an das Leben zu wecken, das Gott schenkt und das Gott ist?

Jesus war erfolgreich!
Zwar hat er den Tod erlitten. Aber, er lebt ‑bei Gott und im Licht Gottes. Und: viele der Menschen, die sich dem Tod verfallen glaubten – so wie Lazarus – viele dieser Menschen sind zum Glauben gekommen.

Sie sind aus dem Tod ins Leben hinübergegangen. Die Fesseln des Todes haben sie abgestreift und leben in der Hoffnung und im Vertrauen, dass Gott ihre Zukunft ist: das Leben, der Friede, die Freude das Licht.

Das Morgen erstrahlt schon im Heute.

So wie Fotos der Orte, wohin wir reisen möchten uns schon einstimmen auf das, was wir mit eigenen Augen sehen werden.

Die Geschichte von Lazarus ist keine historische Begebenheit,
aber sie ereignet sich in unserem Leben – jeden Tag:
Jesus ruft uns aus dem Dunkel der Todesgewissheit – er löst uns die Binden – damit wir im Licht der Hoffnung leben.

Allgemeines Gebet

Lektor/in: Vater, von dir kommt das Leben und du bist in allem Lebendigen. In deinem Geist und durch Jesus Christus beten wir:

Vater in Ewigkeit        L/A: Schenke Licht und Leben

  • Hier fängt Zukunft: Berufsbildung fördern, Perspektiven schaffen, Zukunft gewinnen: Im Vertrauen auf Gott, der Zukunft schenkt beten wir:
  • Wir beten für die jungen Menschen im Süden der Erde, um die Kraft, ihre Talente zu entwickeln.
  • Wir beten für alle Ausbilderinnen und Ausbilder um Geduld, Kraft und Offenheit, ihren Auszubildenden den Weg in ihre berufliche Zukunft zu ebnen.
  • Wir beten für alle Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, dass sie sich dem Gemeinwohl verpflichten und für Gerechtigkeit eintreten.
  • Wir beten für uns, dass wir unsere Mitverantwortung für die Zukunft junger Menschen erkennenund diese mit unseren Möglichkeiten zu unterstützen.

Lektor/in: Gott, schenke uns deine Geistkraft, dass wir gemeinsam, global und gerecht den Weg in deine und unsere Zukunft finden. Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn. A   Amen.

15.03.26: 4. Fastensonntag

Hier geht es zu den Texten der Liturgie:

Einführung: Liebe Schwestern und Brüder
Wir geben diesen Sonntag dii Überschrift: „Sonntag der Versöhnung“. Nicht, weil sie alle zerstritten wären, nicht, weil wir so schlimme Sünder sind, sondern weil wir uns über diesen kostbaren Schatz bewusst werden: dass uns durch Jesus Versöhnung geschenkt wurde.

Er zeigt uns, dass Gottes Liebe immer größer ist ‑
größer als alles Glück und Leid dieser Erde.
So sehr wir Menschen auch aneinander schuldig werden können und uns gegenseitig Liebe schuldig bleiben:
Gottes Liebe ist größer.

Grüßen wir Christus, der uns Versöhnung gebracht hat:

Es ist heute eher anders herum: Gott sitzt auf der Anklagebank:
Hätte er nicht eine bessere Welt, ein besseres Universum erschaffen können? Müsste er nicht eingreifen, wenn die Herrscher dieser Welt Kriege beginnen und Tausende und abertausende Menschen in den Tod schicken?

Wir zweifeln an Gott: an seiner Liebe, an seiner Kraft, an seiner Macht.

Tatsächlich aber sind wir gefordert, die 10 Gebote zu halten, damit wir mit Gott verbunden bleiben und niemandem Unrecht tun und dem Neid und der Missgunst keinen Raum geben.

Denkwürdig ist, was Jesus über den Blindgeborenen sagt:

Seine Behinderung hat nichts mit Sünde zu tun – sondern, an ihm soll sichtbar werden, dass er vor Gott genauso wertvoll ist, wie jeder andere.

Am Ende sagt der Gelähmte: „Ich glaube“. Er hat das Sehen gelernt – nicht nur mit den Augen: Er glaubt an den Menschensohn, an Jesus. Er glaubt ihm, dass er selbst für Gott wertvoll ist. Er sieht, dass wir Men­schenkinder auf der Welt sind, damit wir einander zeigen, dass wir wertvoll sind.

Liebe Schwestern und Brüder, so rechtschaffen wir alle – glaube ich – sind:
Wir tun gut daran, dass wir uns immer wieder bewusst machen und einsehen, dass unsere Liebe noch wachsen kann; dass unsere Liebe noch Grenzen überschreiten kann: unsere Liebe zu Gott, unser Glauben an Gottes Liebe und die Liebe zu unseren Mitmenschen.

Darum laden wir sie heute ein, einen symbolischen Ritus zu vollziehen:

Wenn ich das Segensgebet gesprochen habe, können sie nach vorne kommen und entweder ein Kreuzzeichen mit dem Wasser machen als Zeichen dafür, dass wir zu Gott gehören und an Jesus glauben.
Sie können sich aber auch mit den vom Wasser benetzten Fingern über die Augen streichen und sich bewusst werden, dass Gott uns öffnen will, dass wir sein Wirken in den Menschen und in der Welt erkennen.

Segnung des Wassers

Gott, himmlischer Vater,
Jesus, unser Erlöser, hat uns die Frohe Botschaft verkündet.
Wir sind deine Kinder. Nichts kann uns von Dir trennen:
Keine Krankheit, kein Unglück, kein Ruhm und keine Glückseligkeit und auch nicht unser Mangel an Liebe und Vertrauen. Deine Liebe ist größer!

Der Blindgeborene wusch sich mit dem Wasser aus dem Teich Schilóach die Augen und konnte wieder sehen.

Wir bitten dich:
Segne + alle, die ihre Hände in dieses Wasser tauchen und damit das Kreuz über sich zeichnen.

Öffne ihre Seele, damit sie sehen, wie deine Liebe in den Mit­men­schen wirkt und wie sie anderen Liebe schenken können.

Stärke in ihnen den Glauben an deine immer größere Liebe und vergib ihnen alles, was sie anderen an Liebe schuldig geblieben sind.

22.02.26: 1. Fastensonntag

Hier geht es zu den Texten der Liturgie:

Einführung: Liebe Schwestern und Brüder!
Vertrauen und Misstrauen sind zwei Gegenpole.

Das Misstrauen zweifelt, ob der andere ehrlich ist;
ob er nicht etwas im Schilde führt; ob er das wirklich kann;
ob er sich richtig einschätzt; ob es wirklich so ist.

Das Vertrauen nimmt den anderen an, öffnet sich für den anderen, glaubt ihm, verzichtet auf Sicherheiten und Vorbehalte.

Ich lade sie ein, sich zu fragen:
Bin ich eher ein misstrauischer Mensch oder eher ein vertrauensvoller Mensch

Jesus lehrst uns, dem himmlischen Vater zu vertrauen.
Du rufst uns, vertrauenswürdige Menschen zu sein.
Du hast uns das Reich Gottes in der Welt anvertraut.

Ansprache: Liebe Schwestern und Brüder,
Ich mag diese beiden Geschichten sehr, die wir heute im Wortgottesdienst gehört haben. Ich mag sie, weil sie so anschaulich sind und so eingängig; so plastisch, dass man nur denken kann: so muss es gewesen sein.

Um es einfach und klar zu sagen: Ich glaube nicht, dass Adam und Eva die ersten Menschen waren und von Gott eigenhändig aus Erde getöpfert wurden. Ich bin mir ziemlich sicher: Auch Papst Leo glaubt das nicht.

Viel einleuchtender scheint mir die Theorie, dass sich an mehreren Stellen der Erde – wahrscheinlich aber in Ostafrika – der Homo sapiens aus einer Art heraus entwickelt hat, die den heute bekannten Menschenaffen sehr ähnlich war.

Was die Geschichte von Adam und Eva und ihrem Ungehorsam angeht:
Es ist eine wahre Geschichte vom Menschen – sie beschreibt uns, wie wir sind: Wir wollen über uns selbst hinauswachsen.
Deswegen bewegen wir uns heute auf Rädern, die von Motoren angetrieben werden und können sehr viele Krankheiten heilen.

Wir wollen über uns selbst hinauswachsen – das bedeutet leider auch:
Wir Menschen sind misstrauisch. Das Misstrauen legt die Geschichte der Schlange in den Mund, die verspricht: „Ihr werdet sein wie Gott und erkennt Gut und Böse.“

Das ist menschlich: Wir unterscheiden Gut und Böse: Gesundheit ist gut – Krankheit ist schlecht; Hunger ist schlecht – satt sein ist gut. Wir und neigen dazu, anderen Böses zu tun, damit wir es gut haben. Wir stellen uns über den anderen: Der Mensch neigt dazu, um Wasser, um Öl, um Diamanten zu kämpfen, anstatt sie zu teilen.

Eine ganz andere Geschichte erzählt das Matthäusevangelium: Es erzählt von Jesus, nämlich, dass er der Versuchung des Misstrauens widerstanden hat und der Versuchung, etwas Böses zu tun, damit es ihm gut geht.

Die Versuchung faltet das Evangelium dreifach: Unter der Überschrift: Du bist doch Gottes Sohn – Du bist doch wie Gott – legt das Evangelium dem Teufel drei Versuchungsworte in den Mund:

Wie immer sie auch die Versuchungen deuten – Jesus widersteht ihnen mit Worten des Vertrauens – des Gottvertrauens:

Ich lebe durch das Wort Gottes.
Ich stelle Gott nicht auf die Probe:
            ich verlange nicht, dass er mir den Tod erspart.
Ich will Gott dienen – ihm allein, weil in ihm das Leben ist.

Liebe Schwestern und Brüder,
unsere Übungen in der Fastenzeit entsprechen diesen drei Antworten:

Der Verzicht auf gewisse, so selbstverständliche Annehmlichkeiten
            stärkt in uns die Erfahrung, dass wir durch Gott leben.

Das Beten stärkt unser Gottvertrauen
            und hilft uns, unsere Sterblichkeit anzunehmen.

Durch die Spenden für Menschen in Armut und Not,
            durch die Zuwendung zu unseren Mitmenschen dienen wir Gott
            und handeln wir nach seinem Willen.

Liebe Schwestern und Brüder,
dass der Mensch über sich selbst hinauswachsen möchte, ist seine Besonderheit und wir sind dabei schon weit gekommen.

Es ist aber auch die Ursache für viel Leid, das Menschen einander antun.

In Wirklichkeit muss der Mensch, um über sich selbst hinauszuwachsen, nicht wie Gott werden und sich alles unterwerfen. So ist er ein Zerrbild Gottes und wirft alles durcheinander – ein Satan eben.

Der Mensch muss wie Gott werden und alles teilen,
alles Gute, das es auf der Erde gibt und das wir entdecken und erfinden.

Die Erde gehört nicht mir – Ihre Schätze und Geheimnisse gehören uns,
weil Gott sie uns schenkt!

Allgemeines Gebet

Lektor/in: Herr, Jesus Christus du hast das Vertrauen in deinen und unseren himmlischen Vater bewahrt. Wir beten zu dir, unseren Bruder und Herrn, unseren Weggefährten und Heiland:

L/A: Herr, erhöre unser Rufen

  • Wir beten für die Menschen, die nach Erfüllung suchen und nach einem Sinn und Ziel für ihr Leben. Dass sie finden, was sie suchen.
  • Wir beten für die Menschen die Angst vor Krankheit und Gebrechlichkeit haben. Dass sie sich dir anvertrauen können.
  • Wir beten für die Menschen, die Autorität und Macht über andere ausüben. Dass sie, ihre Stellung nicht missbrauchen:
  • Wir beten für die Menschen, die um andere trauern oder selbst dem Tod entgegensehen: Dass sie nicht verzweifeln:

Lektor/in: Herr und Gott, stärke uns in den Versuchungen unseres Lebens. Wir vertrauen auf dich, loben und preisen dich, den einzi­gen Gott und Herrn in Ewigkeit. Amen.

18.02.2026: Aschermittwoch

Hier geht es zu den Testen der Liturgie:

Einführung: Liebe Schwestern und Brüder!
Ich begrüße Sie sehr herzlich und freue mich, dass sie heute gekommen sind. Es ist ein Zeichen dafür, dass Sie die vor uns liegenden Heiligen 40 Tage bewusst beginnen wollen. An ihrem Ende steht das Osterfest. Das Fest unserer Befreiung und Rettung durch Jesus, den Gesalbten Gottes.

Fangen wir an:
Im Namen des Vater und des Sohnes und des Heiligen Geistes!

Gnade und Frieden von Jesus Christus, unserem Bruder, Erlöser und Herrn, sei mit Euch!

Jesus Christus ist immer in unserer Mitte, wenn wir uns in seinem Namen versammeln. Er offenbart uns Gottes Liebe zum Menschen, die größer ist als jede Sünde.
Zu ihm rufen wir und ihn grüßen wir voll Freude und Dankbarkeit:

Ansprache: Liebe Schwestern und Brüder,
In den letzten Wochen habe ich immer wieder die Frage gestellt:
Was macht einen Christen zum Christen?

Christen sind Menschen, die den Ruf Jesu hören, die ihm folgen und die von ihm lernen.

Ganz am Anfang steht Jesus, der uns ruft. In seine Nachfolge ruft:
Er ruft uns,

dass wir uns mit den herrschenden Umständen nicht zufriedengeben, solange Menschen ausgenützt und erniedrigt und zurückgewiesen werden; wir können uns nicht damit abfinden, dass Menschen – also Glieder der Menschheitsfamilie wie wir – vor Unwetter und Hunger, vor Armut und Krieg fliehen müssen.

Wir können uns nicht damit zufriedengeben, dass der Lebensraum von Pflanzen und Tieren und Menschen zerstört wird –durch Unmäßigkeit im Reisen, im Fleischgenuss und im Verbrauch der Energie.

Jesus ruft uns, dass wir Gottes Willen tun, und dem Unrecht ein Ende setzen, dass wir Erbarmen haben mit den Elenden, die aus Dreckpfützen Wasser holen und die keinen Platz haben, um ihre Notdurft zu verrichten.

Auf diese Weise sind wir das Salz der Erde und das Licht der Welt.

Wir können Salz der Erde sein, wenn wir Jesus glauben, dass wir Gottes Kinder sind, unendlich wertvoll ‑ genauso wie der neugeborene Junge im Sudan und die von Soldaten vergewaltigte Frau in einem der vielen Kriegsgebiete dieser Erde.

Liebe Schwestern und Brüder,
unsere Macht ist begrenzt und wir können nicht viel mehr tun, als wenigstens diejenigen zu unterstützen, die versuchen, das Elend zu verringern: das tut MISEREOR in vielen Projekten, wo junge Menschen Bildung erfahren und so Chancen auf eine bessere Zukunft bekommen.

Das tut die kath. Friedensbewegung, die unverdrossen zum Frieden mahnt und Wege erforscht und aufzeigt, wie Konflikte gewaltfrei gelöst werden können.

Das tut die Caritas in vielen Beratungsdiensten für Menschen, die Rat und Hilfe brauchen. In ungezählten Einrichtungen finden Menschen Heimat und Geborgenheit, die sonst niemanden an ihrer Seite hätten.

Wir können und ich würde sogar sagen, wir sollen für diese Projekte beten und spenden.

Und wir sollen unser Denken, unser Mindset oder altmodisch unsere Gesinnung nicht denen unterwerfen, die predigen, das Geld und Macht stark machen und dass der Stärkere sich eben durchsetzt.

Wahrscheinlich renne ich mit diesem Aufruf bei Ihnen offene Türen ein.

Deshalb lenke ich Ihre Aufmerksamkeit nochmal darauf, was das Fundament dafür ist, dass wir uns nicht mit dem Unrecht abfinden; dass wir das uns mögliche tun, damit die Welt besser wird. Die Gedanken des Apostels Paulus aus der Lesung führen uns in die Tiefe:

Paulus – ruft uns – an Christi statt – auf: „Lasst euch mit Gott versöhnen!“
Werft ihm nicht vor, dass die Welt so ist, wie sie ist. Denn er hat Jesus in diese Welt gesandt. Jesus, der Gesalbte Gottes, hat alles auf sich genommen und ausgehaltern, was uns von Gott trennte: unsere Schuld, unsere Selbstsucht, unsere Hartherzigkeit und Ungeduld, unseren Stolz und unseren Neid und unseren Hass.

Er hat es ertragen, um uns davon zu befreien. Wir dürfen aufstehen und als Kinder Gottes leben.

Liebe Schwestern und Brüder,
die Heiligen 40 Tage sind eine Zeit der Stärkung im Vertrauen eine Zeit der Übung in der Liebe zum Nächsten und der Vergewisserung unseres Glaubens an Jesus, den Gesalbten Gottes und seine Botschaft.

Gerade weil wir als Jünger Jesu leben wollen, sind wir uns bewusst, dass wir immer noch wachsen können: in der Liebe zu Gott, in der Liebe zum Mitmenschen und in dem Frieden, den allein Jesus uns geben kann.

Jetzt ist die Zeit der Gnade! – Nützen wir diese Gelegenheit und dass die Gnade Gottes in uns und durch uns in dieser Welt wirkt, Amen.

Allgemeines Gebet

Lektor/in: Gott, du erfüllst uns mit deinem Geist und gibst uns Kraft, damit wir einander Gutes tun und dadurch Zeugnis geben für deine Liebe.

L/A: Herr, wir kommen zu dir.

  • Gott, du hast uns als dein Ebenbild geschaffen

                                                                        A: Herr, wir kommen zu dir.

  • Du willst dass wir vor dir in Frieden leben
  • Du bist die Wahrheit, nach der wir suchen.
  • Du hast uns durch Christus mit dir versöhnt
  • Du bist gerecht und schließt niemand von deiner Liebe aus.
  • Du verheißt uns ewiges Leben

Lektor/in: Wir bitten dich für alle, die sich in diesen Wochen auf die Feier des Osterfestes vorbereiten:

L/A: Herr, erhöre unser Rufen

  • Segne unser Bemühen, unseren Glauben zu stärken.

                                                                        A: Herr, erhöre unser Rufen

  • Gib uns Mut und Einsicht, damit wir uns selbst erkennen.
  • Gib uns Kraft, dass wir unsere Verantwortung für andere erfüllen.
  • Wecke in uns die Liebe zu den notleidenden Menschen
  • Bestärke uns im Entschluss durch freiwilligen Verzicht unsere Selbsbezogenheit und Selbstsucht zu überwinden.

Lektor/in: Gott, du bist die Quelle des Lebens und alles lebt durch dich. Wir preisen dich heute und alle Tage unseres Lebens. Amen.

Lasset uns Beten

Herr, Heiliger Vater, ewiger Gott, wir loben und preisen dich für Jesus, deinen Gesalbten. Jedes Jahr schenkst du uns die Gnade, dass wir uns vorbereiten, das Osterfest in der Freude des Glaubens zu feiern.

Du selbst weckst in uns diesen Glauben durch den Heiligen Geist.

Du bewegst uns in diesen Heiligen vierzig Tagen,
dir noch mehr zu vertrauen,
um den Glauben zu beten,
und die Menschenliebe noch mehr zu üben.

Wenn wir uns an das Leben und Leiden und die Auferstehung deines Sohnes erinnern und die Geheimnisse unseres Glaubens feiern,
erneuerst du in uns die Gnade der Kindschaft.

So befreist du uns von dem, was uns daran hindern könnte, dir zu vertrauen und deinem Sohn von ganzem Herzen zu folgen.

Du führst uns zur österlichen Freude
und zur Fülle des Lebens durch
Jesus, deinen Gesalbten.

Durch ihn und mit ihm und in ihm, ist dir Gott allmächtiger Vater in der Einheit des Heiligen Geistes alle Herrlichkeit und Ehre, jetzt und in Ewigkeit. Amen.

15.02.2026: 6. Sonntag im Jahreskreis

Hier geht es zu den Texten der Liturgie:

Einführung: Liebe Schwestern und Brüder,
Fasching war und Fasching ist.
Dass das niemand übersieht,
dafür sorgt das Fernsehn schon
mit ihrer Faschings Tele Vision.

Wer gern an Fasching Gaudi macht
und über viele gute Witze lacht,
wer sich erfreut am sportlichen Cancan
der tue das so gut und lang er kann.

Jetzt aber machen wir ne Pause
von all dem närrischen Gehabe,
wir loben Gott, und geben ihm die Ehre,
die wollen wir in der Welt vermehren.

Sowohl hier beim frommen Lobgesang
als auch im täglichen Lebensgang.
gibt das Gottvertrauen uns die Kraft,
dafür, was man sonst kaum schafft:

Den Mut und die Hoffnung zu behalten,
dass die Liebe prägt unser Verhalten,
dass im Grunde immer von uns gilt
du bist Gottes einzigart‘ges Ebenbild

Ansprache:, Jesus sagt,
wenn ich euch seligpreise,
die ihr unter den herrschenden Umständen zu leiden habt und euch, die ihr versucht, Gottes Willen zu tun;
wenn ich euch seligpreise,
die ihr voll Ehrfurcht und Gehorsam auf eure Gesetzeslehrer und Schriftgelehrten hört, wenn ich euch  als Salz der Erde und als Licht der Welt bezeichne,
setze ich damit kein einziges Gebot außer Kraft – ganz im Gegenteil!
Vielmehr sollt ihr noch viel mehr als die Gesetzeslehrer danach streben, Gottes Willen zu tun.

Dann spricht Jesus als erstes vom Tötungsverbot und weitet es aus:
Ich soll mir klar werden, ob jemand mir etwas vorwirft oder vorwerfen kann.

Jesus sagt: Schließ Frieden mit deinem Gegner, solange du auf dieser Erde bist! Nimm Feindschaft und Neid, Hass und Eifersucht nicht mit ins Grab.
Denn wenn du gestorben bist, kannst Du nichts mehr bereinigen.

Liebe Schwestern und Brüder, jetzt genau müssen wir auf der Hut sein – und zwar vor uns selbst und unseren Gedanken.

Jesus sagt, dass unser Gegner uns anklagen wird und wir dann für unsere Schuld einstehen müssen und ins Gefängnis geworfen werden. Das wäre der Fall, wenn Gott wirklich ein Richter wäre. Das erwarten wir, wenn wir uns Gott als Richter vorstellen, der über uns urteilt, weil wir seine Gesetze übertreten haben.

Das ist im Ansatz falsch: Gott ist kein Richter, sondern ein Vater und handelt wie ein Hirte. Gott schenkt uns nicht das Leben, um uns zu richten, sondern, damit wir leben! Deshalb lässt er niemanden verloren­gehen – wie ein Hirte, der die verlorenen Schafe wieder einsammelt.

Lieber Christ, wenn Du das glaubst, wirst Du nicht selbst Gott zum Richter erklären und wirst nicht über andere richten und sie als gottlos oder von Gott verdammt bezeichnen. Dann wirst Du lieber verzeihen und Frieden schließen. Auf diese Weise erfüllst Du den Willen Gottes viel mehr als es möglich ist, wenn Du Gesetze zu deiner Richtschnur machst.

Allgemeines Gebet

Lektor/in: Himmlischer Vater, Jesus legt uns eindringlich ans Herz, dass wir der Feindschaft und dem Hass in uns keinen Raum lassen und niemanden verurteilen. In seinem Geist beten wir:

Vater des Friedens                      L/A Erhöre unser Gebet

  • Für die Frauen und Männer, die Gesetze beschließen und für ihre Einhaltung sorgen: dass sie sich dem Wohl der Menschen verpflichten.
  • Für die Frauen und Männer, die den Glauben und die Gebote des Glaubens lehren: dass sie das Vertrauen in Gottes Barmherzigkeit stärken.
  • Für die Menschen, die in Feindschaft zu anderen Leben: dass sie die Kraft zur Versöhnung finden.
  • Für die von Krieg und Terror geplagten Menschen: dass sie einen Weg zum Frieden finden.
  • Für unser Land und unsere Nachbarländer: dass es uns gelingt, den Frieden zu bewahren und zu vermehren.

Lektor/in: Gott des Lebens und des Erbarmens, Gott der Liebe und der Versöhnung, Gott der Vergebung und der Freude – wir loben Dich, heute und in Ewigkeit. Amen.

08.02.2026: 5. Sonntag im Jahreskreis

Hier geht es zu den Texten der Liturgie:

Einführung: Liebe Schwestern und Brüder,
wir hören heute wieder einen kurzen Abschnitt aus der sogenannten Bergpredigt im Matthäusevangelium. Jesus lehrt die Jünger – uns.
Es geht darum, was einen Jünger Jesu ausmacht, was einen Christen ausmacht.

Stellen wir heute eine selbstkritische Frage an den Anfang:
Wem konnte ich in den letzten Tagen Licht bringen?
Wem konnte ich helfen, eine Freude machen,
Gehör schenken und Verständnis zeigen
oder sonst in irgendeiner Weise etwas Gutes tun?

Ansprache: Liebe Schwestern und Brüder
Jesus hat die Menschen seliggepriesen, die unter den herrschenden Umständen leiden und jene, die versuchen, nach Gottes Willen barmherzig und uneigennützig und gewaltfrei Frieden zu stiften und die dafür sogar noch verfolgt und verleumdet werden.

Gerade ihnen sagt er zu: „Ihr seid das Salz der Erde!“

Salz findet man tief unter der Erde und im Meerwasser und es gehört zu den Stoffen, die wir Menschen unbedingt zum Leben brauchen. Ohne genügend Salz könnte unser Körper nicht existieren. Das Herz würde aufhören zu schlagen.

Zu etwas anderem kann man dieses weiße Pulver nicht gebrauchen.
Salz muss aufgelöst werden, um Leben zu ermöglichen und die Speisen bekömmlich und schmackhaft zu machen. Es wäre deshalb töricht, das Salz wie Diamanten oder Gold als Schmuck zu lagern.

Nach dieser Überlegung können wir verstehen, wie Jesus seine Jünger mahnt, töricht zu werden – wie Salz, das nicht salzt: Wenn sie sich den herrschenden Umständen anpassen und nicht mehr unter der Ungerechtigkeit leiden, wenn sie aufhören, für Gerechtigkeit und Frieden einzutreten, dann sind sie töricht – dann braucht sie Niemand mehr.

Der inzwischen verstorbenen Bischof Jacques Gaillot hat diesen Zusammenhang so auf den Punkt gebracht: „Eine Kirche, die nicht dient, dient zu nichts!“

Eine Kirche, die sich mehr um ihren Besitz kümmert, anstatt darum wie er den Armen nützen kann, dient zu nichts.

Eine Kirche, die prachtvolle Bauten als Zeugnis des Glaubens schafft,
anstatt Krankenhäuser zu bauen, dient zu nichts.

Eine Kirche, die ihre Dogmen und Gesetze verteidigt anstatt, den Menschen Trost und Hoffnung zu spenden, dient zu nichts.

Ich könnte noch viele solche Sätze aneinanderreihen und wir könnten uns gut dabei fühlen, weil wir uns klar darüber sind, was die Kirche besser und mehr tun müsste.

Doch ‑ diese Kritik und Forderungen haben einen Haken:
Die Kirche, das sind nicht irgendwelche anderen, sondern: WIR.
Leide ich unter der Ungerechtigkeit?
Begrenze ich meine Ansprüche und meinen Lebensaufwand?
Trauere ich um die vielen Menschen, denen Unrecht getan wird?
Bin ich barmherzig mit den Menschen, die Not leiden – in der Nachbarschaft und in anderen Kontinenten?
Geht es mir um mich selbst – oder um andere?
Bin ich bereit, mich wie Salz hinzugeben, damit Gottes Reich wachsen kann?
Vertraue ich darauf, dass mir gegeben wird, was ich zum Salz sein brauche?
Brot und Kleidung, Trost und Hoffnung, die ich teilen kann.

Liebe Schwestern und Brüder,
bleiben wir am Ball. Bleiben wir darin in Übung Mitmenschlichkeit zu leben.
Geben wir nicht auf – den Glauben an Gottes Gerechtigkeit und die Hoffnung auf den Frieden.
Passen wir uns nicht an: den selbstsüchtigen Gewohnheiten, die wir bei anderen beklagen.

Das Licht soll leuchten, damit die Menschen unseren himmlischen Vater preisen, der das Licht in uns entflammt hat. Amen.

Allgemeines Gebet

Lektor/in: Gott, wir wollen dem Wort deines Sohnes folgen und bitten dich um deine Kraft für unseren Weg:

  • Für alle, die enttäuscht sind, weil ihre Arbeit und Mühe erfolglos scheint. Dass sie nicht mutlos werden, sondern weiterhin das tun, was in deinen Augen richtig ist. ‑
    Christus höre uns                        A: Christus, erhöre uns.
  • Für alle, die Jesu Botschaft verkünden – als Eltern, in einem kirchlichen Beruf oder als Lehrer: dass sie auf offene Herzen treffen und in ihrer Arbeit getragen werden von den Christen in ihren Gemeinden. ‑ Christus höre uns
  • Für die Seelsorger und Seelsorgerinnen in unserer Stadt: Dass sie ihren Dienst mit Freude tun. ‑ Christus höre uns
  • Für alle, die von Kindheit an Jesu Botschaft hören: dass sie nicht taub werden, sondern immer wieder neu spüren, wie wichtig und kostbar und voller Hoffnung Jesu Botschaft ist. ‑
    Christus höre uns
  • Für die Kinder und Jugendlichen, die sich auf die Sakramente vorbereiten: dass die frohe Botschaft Jesu sie hält und trägt wie ein Netz und dass sie in unserer Gemeinde Geborgenheit erfahren. ‑ Christus höre uns.

Lektor/in: Erhöre uns, Gott, und sende uns mit neuer Kraft zu unseren Mitmenschen. Denn du bist es, der lebt und Leben schenkt in Ewigkeit.

01.02.2026: 4. Sonntag im Jahreskreis

Hier geht es zu den Texten der Liturgie:

Einführung
Christen sind Menschen, die den Ruf Jesu hören und ihm folgen und von ihm lernen. Heute hören wir im Evangelium, wie Jesus die Menschen lehrt, die ihm zuhören -also uns.

Es sind keine Glaubenssätze, die er lehrt.
Keine Dogmen, keine Betrachtungen über das Wesen Gottes.

Er redet uns zu Herzen.

Streifen wir die die Hetze, das Rennen und das Wetteifern einmal ab – die Zerstreuung, die uns daran hindert, zu uns selbst zu kommen.

Gehen wir in uns und konzentrieren wir uns auf unsere besten seelischen Kräfte.

Wir rufen:

Jesus, du liebst uns – du kennst uns – stärke unser Vertrauen

Ansprache: Liebe Schwestern und Brüder,
man muss jubeln: es gibt so viele Menschen, die einfach gut sind und anderen gut und Gutes tun und dabei nicht müde werden:
Sie alle kennen so jemanden und nicht wenige unter ihnen sind so ein Mensch.

Es gibt so viele hilfsbereite Menschen. So viele von denen andere sagen: Das ist ein ganz Netter oder eine ganz liebe.

Es wird so viel für Menschen in Not gespendet und so viel Leid wird dadurch immer wieder gelindert.

Halten wir die Augen offen – dass wir sehen, was Menschen alles anderen Gutes tun und freuen wir uns darüber!

Zugleich: man könnte aus dem Klagen kaum herauskommen:
Menschen verwüsten die Schöpfung, beuten sie aus, vermüllen sie mit Müll und Gestank, so dass bald die Luft zum Atmen fehlt. Sie fallen übereinander her und entwickeln immer schrecklichere Maschinen, um den anderen zu schaden und zu töten; wir beobachten, wie rücksichtlos und egoistisch viele sind; wie teilnahmslos und träge andere.

Halten wir die Augen offen, dass wir uns nichts vormachen und trauern wir darüber, dass Menschen so viel Böses tun.

Uns, die wir ein Teil dieser zwiespältigen Menschheit sind und auch selbst daran Anteil haben – genau uns – spricht Jesus an.

Er kennt unsere Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit und Trost.
Er spürt, dass es uns leid tut, um die Menschen, die einfach der Armut nicht entkommen können. Er sieht, wie wir mit den Menschen trauern, die Menschen, ihre Würde, ihren Besitz verloren haben;
er sieht, wie wir uns machtlos erleben gegenüber denen, die alles an sich reißen und wie wir manchmal wütend werden, weil so viele Menschen benachteiligt werden.

Er sieht auch, dass es so viele Menschen gibt, die nicht müde werden zu helfen; die selbstlos und uneigennützig geben; Menschen, die Frieden stiften und säen, weil sie um Verständnis und Nachsicht für die anderen werben und Menschen, die sich nicht scheuen, für Gerechtigkeit einzutreten und die Ungerechtigkeit beim Namen zu nennen – auch wenn sie dafür Nachteile in Kauf nehmen müssen und als Störenfriede ausgegrenzt werden.

Weil Jesus uns so kennt, antwortet er auf unsere Sehnsucht und preist uns selig:

Selig seid ihr – denn ihr werdet Trost finden bei Gott und eure Sehnsucht nach Frieden wird er stillen!

Liebe Schwestern und Brüder,
ziehen wir die richtigen Schlüsse daraus, dass uns Trost und Frieden in Gottes Welt, im Jenseits, versprochen werden.

Der falsche Schluss wäre es, aufzugeben und die Sehnsucht nach Frieden auf das Jenseits zu vertagen. Die falsche Schlussfolgerung wäre es, den Armen und Benachteiligten und Ohnmächtigen und Trauernden zu sagen: Das müsst ihr jetzt aushalten – im Jenseits werdet ihr entschädigt!

Die falsche Schlussfolgerung wäre es zu denken: In diesem Leben zählen rücksichtslose Einsatz der eigenen Stärke – weil das Jenseits hat ja noch keiner gesehen.

Der richtige Schluss heißt vielmehr:

Wir sind berufen, aus der Hoffnung zu leben:
Aus der Zuversicht, dass unsere Sehnsucht sich erfüllt.

Wir sind gesandt, die Hoffnung bei den Menschen zu stärken:
die Hoffnung, dass es sich lohnt für Gerechtigkeit und Frieden einzutreten und nach Gottes Willen zu handeln.

Es lohnt sich, weil nur so werden, was wir im tiefsten sind:
Ebenbild Gottes. Wir leben durch seine liebevolle Geistkraft.

Durch uns und mit uns und in uns will und kann und wird er
seiner Liebe immer wieder zum Durchbruch verhelfen.

Er macht uns zum Licht der Welt!

Allgemeines Gebet

Lektor/in: Vater im Himmel, du preist Menschen selig und versprichst ihnen Anteil an deinem Reich. Wir bitten dich:

Vater im Himmel         L/A Stärke ihre Hoffnung

  • Wir beten für die Amen,
    dass sie erhalten, was ihnen in ihrem Leben fehlt.
  • Wir beten für die Trauernden,
    dass sie Trost finden.
  • Wir beten für die Friedfertigen,
    dass sie nicht Opfer der Gewalttätigen werden.
  • Wir beten für die Benachteiligten,
    dass ihnen Gerechtigkeit widerfährt.
  • Wir beten für die, die barmherzig sind,
    dass ihr Vorbild Schule macht.
  • Wir beten für die Menschen die uneigennützig helfen,
    dass ihre innere Freude immer größer wird.
  • Wir beten für die, die sich um die Versöhnung der Menschen bemühen, dass ihr Bemühen auf fruchtbaren Boden fällt.
  • Wir beten für die, die für Gerechtigkeit eintreten und dafür verspottet und abgelehnt und sogar verfolgt werden,
    dass sie stark bleiben im Vertrauen auf dich.

Lektor/in: Vater, du bist Höchste und segnest die, die dir ehrlichen Herzens deinem Reich dienen. Ehre sei dir und Lob, jetzt und in Ewigkeit.