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Einführung: Liebe Schwestern und Brüder!
Leo XIV begrüßte nach seiner Wahl zum Bischof von Rom die wartenden Menschen mit dem Gruß Jeus, des Auferstandenen:
„Friede sei mit euch!“
Obwohl sie ängstlich weggelaufen waren und Jesus allein ließen,
obwohl Petrus ihn verleugnete, obwohl sie nichts tun konnten, um Jesus zu retten – Jesus grüßt sie: Friede sei mit Euch.
Frieden zwischen mir und euch! Frieden zwischen euch und Gott!
Frieden zwischen euch untereinander! Und: ihr dürft Frieden haben mit euch selbst.
Diesen Frieden empfangen wir von Jesus, an den wir glauben. Durch ihn ehren wir Gott unseren Vater.
Ansprache: Liebe Schwestern und Brüder,
wie denken sie über Macht?
Wie ändern sich Menschen, wenn sie viel Macht haben?
Was sind es für Menschen, die nach der Macht streben und sie immer noch weiter vermehren wollen?
Und: bitte fragen sie sich selbst: In welchen Bereich haben sie Macht?
Macht ist geradezu das Gegenteil von Jesus – auch wenn ihm im Matthäusevangelium die Worte in den Mund gelegt werden: „Mir ist alle Macht gegeben – im Himmel und auf Erden.“
Der Gekreuzigte ist das Bild der Ohnmacht schlechthin!
Liebe Mitchristen: Wir setzen unsere Hoffnung auf einen, den die Mächtigen töteten, weil sie um ihre Macht fürchteten.
Von Anfang an mussten die Christen sich dafür rechtfertigen und hatten selbst Mühe, dies anzunehmen. Immer wieder stand die Frage im Raum:
Musste der Messias leiden? Kann ein Gekreuzigter Messias sein?
(Geschichte von den Jüngern auf dem Weg nach Emmaus)
Das Johannesevangelium macht eine 180° Wende:
Thomas sagt: Wenn, dann glaube ich nur an Jesus, den Gekreuzigten.
Er hat bereits verstanden: Wer auch gegenüber denen, die ihm Böses tun, gut und liebend bleibt – wird und muss leiden!
Zu ihm, den Gekreuzigten sagt er: Mein Herr und mein Gott!
Die Macht Jesu liegt nicht im Herrschen und Urteilen, im Strafen und Belohnen. Die Macht Jesus liegt im Vergeben.
Seine endgültige Gabe an die Jünger ist: der Heilige Geist. Der Geist Gottes. Der Geist, der ihn in seinem Wirken angetrieben hat.
„Empfangt den Heiligen Geist!“ sagt er zu den Jüngern. Und legt ihnen ans Herz, was Gottes Geist in ihnen wirken soll: „Vergebt den Menschen ihre Sünden! Jeder, der darunter leidet, dass er seinen Mitmenschen zu wenig Liebe entgegenbringt, soll merken: Gott steht zu dir. Er hört nicht auf, dich zu lieben, so wenig Jesus aufgehört hat, die zu lieben, die ihn töteten.
Liebe Schwestern und Brüder,
am Ostern haben wir unser Taufbekenntnis erneuert und bestärkt:
Dreimal haben wir bekannt: „Ich glaube!“
Damit stehen wir an der Seite des Apostel Thomas, der zu Jesus sagte: Mein Herr und mein Gott.
Ja, wir glauben, dass Gottes Kinder Liebe immer größer ist und dass wir immer seine Kinder bleiben.
Allgemeines Gebet
Lektor/in: Wir haben den Heiligen Geist empfangen: den Frieden und die Versöhnung. Angetrieben von diesem Heiligen Geist beten wir:
Gott, Heiliger Geist L/A: Erfülle die Herzen deiner Gläubigen
- Wir denken an die Getauften, die die Stimme des Geistes missachten und Kriege führen: dass sie umkehren und von ihrem Unrecht ablassen.
- Wir beten für die Menschen, die unter inneren Kämpfen leiden, die mit sich und ihrem Leben unzufrieden sind: dass sie mit sich ins Reine kommen.
- Wir beten für die Ungetauften, die Interesse am christlichen Glauben haben: dass sie gute Begleiter finden und die Freude des Christseins entdecken und sich taufen lassen.
- Wir beten für die Kinder und Jugendlichen, die sich auf ihre Erstkommunion und auf ihre Firmung vorbereiten: dass das Feuer des Heiligen Geistes in ihnen brennt.
- Wir beten für die Maximilian und Luis und ihre Mutter Joy, dass Sie in der Gemeinschaft der Christen Heimat finden und im christlichen Leben Freude und Segen finden.
- Wir beten für unser Land und seine Bevölkerung: dass wir den Frieden und Zusammenhalt bewahren.
Lektor/in: Vater im Himmel, in dir finden wir Frieden und Freude, Versöhnung und Leben. Wir danken dir und preisen dich in Ewigkeit.
A: Amen